LESE - Wanderer seit 25 Jahren aktiv - die Jubiläumswanderung im Oktober auf "historischen Spuren"

Liebe Wanderfreunde der LESE,


(wie stets sind natürlich auch andere LESE-Mitglieder herzlich eingeladen, weiterzulesen)


mit Karin und Ferdinand Schäfer ist abgesprochen, dass meine Frau und ich noch einmal zu einer LESE-Wanderung einladen.


Der Grund: Ein Jubiläum!

 

Am 4. Oktober 1997 - also vor nunmehr 25 Jahren – fand die erste LESE-Wanderung, seinerzeit unter Führung des damaligen Vorsitzenden Dr.Georg Rehm statt. Grund genug, so meinen wir, sich in fröhlicher Gemeinschaft jenes „historischen“ Ereignisses zu erinnern.


Wir starten also, wie damals, an der Siegfähre und wandern weitgehend auf dem Siegdeich bis zur Eschmarer Mühle und zurück an Müllekoven vorbei zum Ausgangspunkt. Auch wenn es sich nach der Wegbeschreibung nicht so anhört: die ca. 7,5 km lange Strecke ist durchaus abwechslungsreich und, abgesehen von der „Erklimmung“ der Deiche, ohne Steigungen.

 

Georg Rehm schrieb vor 25 Jahren in der Einladung: „Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich!!“. So ist es.

 

Und noch etwas: Schön wäre es, wenn auch ehemalige Mitwanderer (und weitere LESE-Freunde) am 1. Oktober 2022 um 12:30 Uhr in das Restaurant „Zur Siegfähre“ kämen. Das Restaurant hat gebeten, vorher die Teilnehmerzahl zu benennen. Bitte melden Sie sich daher bis zum 29. September um 12:00 Uhr bei der LESE per Mail, telefonisch unter 0228-422490 oder per Fax 0228-2898482, entweder als Mitwanderer oder als „Nur-Essens-Teilnehmer“ an.


Die Wanderer treffen sich am


Sonnabend, dem 1. Oktober 2022 um 09:30 Uhr
auf dem Parkplatz des Restaurants „Zur Siegfähre“, Zur Siegfähre 7,
53844 Troisdorf-Bergheim, Tel. 0228-475547.


Anfahrt: Autobahn A565, Anschlussstelle Bonn-Beuel-Nord, oder von Beuel, Niederkasseler Str., Richtung Niederkassel. Ca. 1,5 km nach Autobahnabfahrt nach rechts (Ampel) Richtung Bergheim/Müllekoven, nach 200 m rechts zur Siegfähre (Hinweisschild).

Ewald Stöwe

Monatsvorschau Oktober 2022

Oktober  2022

 

Sa

Jubiläumswanderung      Treffen um 09:30 Uhr auf dem Parkplatz des Restaurants „Zur Siegfähre“

2

So

 

3

Mo

Tag der Deutschen Einheit

 

4

Di

Juniorentisch 19:00 Uhr im Café/Restaurant „Haus am Rhein“

5

Mi

 

6

Do

 

7

Fr

 

8

Sa

 

9

So

 

10

Mo

Singekreis 17:30 Uhr im Clubraum des LESE-Büros

 

11

Di

Tisch 99 18:00 im Café/Restaurant „Haus am Rhein“

12

Mi

 

13

Do

Neuer Tisch 18:30 Uhr

14

Fr

 

15

Sa

 

16

So

 

17

Mo

 

 

18

Di

Lese im Gespräch 18:30 Uhr im Café/Restaurant „Haus am Rhein“

19

Mi

Literaturkreis 18:30 Uhr im Café/Restaurant „Haus am Rhein“

20

Do

 

21

Fr

LESE Bridge 14:45 Uhr

22

Sa

 

23

So

 

24

Mo

 

 

25

Di

Käpt’n Book 11:30 Uhr in der Aula des Beethoven-Gymnasiums in Bonn

LESE-Schach 16:00 Uhr im Clubraum des LESE-Büros

26

Mi

Mittwochstisch 18:00 Uhr im Café/Restaurant „Haus am Rhein“

27

Do

Pirandello Tisch 19:00 Uhr im Café/Restaurant „Haus am Rhein“

28

Fr

 

29

Sa

 

30

So

Ende der Sommerzeit

31

Mo

Reformationstag

 

 

Im schattigen Wald rund ums Kloster Heisterbach - die Septemberwanderung

(e.B.) Zunächst sah es gar nicht gut aus, als sich jetzt 17 Wanderer der LESE am Kloster Heisterbach trafen, um sich auf den Weg zur Septemberwanderung zu machen. Denn auch wenn man sich eigentlich in diesen Tagen über den fallenden Nieselregen freuen sollte: Für die Wanderung braucht man ihn eigentlich nicht.

Aber schon bald wurden die Lesefreunde belohnt und konnten ihren Weg bei wunderbarem Wanderwetter durch fast nur schattigen Wald und ein herrliches Naturschutzgebiet fortsetzen. Auf dem Herrenweg und dem Bittweg mit altem Baumbestand, der teilweise durch Streuobstwiesen unterbrochen wird, durchquerten sie dann Bereiche der Niederwaldbewirtschaftung zurück bis zur Klosterruine Heisterbach.

 

"Holzkunst"

 

Zum abschließenden Mittagessen im "Haus Schlesien" stießen weitere sechs Wanderfreunde, die aus den verschiedensten Gründen nicht an der Wanderung hatten teilnehmen können, zu der Gruppe hinzu.  "Und alle", so das Fazit einer Teilnehmerin, "erfreuten sich bei lebhaften Gesprächen an der Gemeisamkeit."

Fotos: Zickenheiner

Literaturkreis beendet Sommerpause

Liebe LESE - Literaturfreundinnen und - freunde, 

 ich freue mich, Sie nach der Sommerpause wieder zu unserem Literaturkreis einladen zu dürfen. 

 Wir treffen uns, wie immer, im

"Haus am Rhein", am Mittwoch, 21.September, um18:30 Uhr.

 Dort wollen wir unsere Sommerlektüre  (Dror Mishan "Drei " und Bernhard Jaumann "Die Drachen von Montesecco") besprechen (Frau Schwippert).

 Unsere für November geplante Veranstaltung "LESE:lust" nimmt Konturen an. Die Einzelheiten werden wir ebenfalls besprechen. Es wäre schön, wenn die ersten Vorschläge und Büchertipps dann schon auf unsere Liste kämen. 

 Wie immer bitte ich um eine kurze Rückmeldung damit das Restaurant planen kann. 

 Christel Spindler 

"In der Ukraine werden die Freiheit und die Werte des Westens verteidigt" - General a.D. Egon Ramms bei der LESE

Zu einem absoluten Höhepunkt hatte jetzt die Lese- und Erholungs – Gesellschaft von 1778, der älteste Bonner Bürgerverein, eingeladen. General a.D. Egon Ramms sprach zu dem Thema

 

Krieg! ... – und Frieden?

Der Ukrainekrieg – Entwicklung, aktuelle Lage und Perspektiven“.

 

Dem Anlass entsprechend konnte der Vorsitzende, Dr.Emil Schwippert über 80 Gäste, darunter auch Nichtmitglieder, im großen Saal des Hauses der evangelischen Kirche in Bonn begrüßen. Und diese Gäste sollten ihr Kommen nicht bereuen.

Ramms, zuletzt Befehlshaber Allied Joint Force Command der NATO in Brunssum präsentierte seinem gespannten Publikum zunächst einen mit zahlreichen Lagekarten illustrierten Überblick über die geographische Lage der Ukraine, die markant vom Norden nach Süden durch den breiten Strom des Dnjpr mit großen anliegenden Sumpfgebieten durchflossen wird. Flächenmäßig ist die Ukraine hinter Russland das größte Land Europas. Die Einwohnerzahl, die bereits vor Beginn des jetzigen Krieges durch Auswanderung von 55 auf 45 Millionen zurückgegangen war, beläuft sich derzeit nur noch auf rund 40 Millionen.

 

Der anfängliche Kriegsverlauf ist durch rasche russische Eroberungen an der Schwarzmeerküste gekennzeichnet. Auf diese kompakten Angriffe im Süden ihres Landes war die ukrainische Armee nicht vorbereitet; sie hatte mit Stößen aus dem Norden und Osten gerechnet. Nach der gescheiterten Blitzeroberung der Hauptstadt Kiew ist die russische Armee gleichwohl nicht zurückgeschlagen, sondern zur Verstärkung der östlich operierenden Einsatzkräfte umgruppiert worden. Danach seien nennenswerte Geländegewinne nicht mehr zu verzeichnen gewesen. Die mehrfach seitens der Ukrainer angekündigte Gegenoffensive habe ebenfalls bisher nur geringen Erfolg gehabt.

 

Mit einigen Luftaufnahmen dokumentierte der General den Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt auf der Krim, bei dem mehrere Gebäude und Flugzeuge zerstört worden sind. Die durch die Einschläge entstandenen Kraterformen deuteten zweifelsfrei auf einen Angriff aus nordöstlicher Richtung – also von Seiten der Ukraine – hin. Ob die Ukraine dazu durch eine Waffe aus eigener Produktion oder eine US-Lieferung im Stande gewesen sei, müsse der Spekulation überlassen werden.

 

Mit einer baldigen Beendigung des Krieges sei nicht zu rechnen; ein langanhaltender Stellungskrieg sei wahrscheinlicher. Mit ihrer besseren Kampfmoral und Logistik sowie der Aufklärungshilfe insbesondere seitensder USA müsse die Ukraine die erhebliche waffentechnische Überlegenheit der russischen Armee auszugleichen versuchen.

 

Abschließend legte Ramms großen Wert auf die Feststellung, dass „in der Ukraine die Freiheit und die Werte des Westens verteidigt würden“. Deutschland sei daher aufgerufen, das Land auch durch die Lieferung schwerer Waffen zu unterstützen.

 

In der anschließenden lebhaften Diskussion bezeichnete er die bisherige waffentechnische Unterstützung durch die Bundeswehr als zu schleppend. Er lobte ausdrücklich die Haltung der deutschen Außenministerin und bedauerte die Äußerung eines amtierenden deutschen Ministerpräsidenten, der für einen sofortigen Waffenstillstand mit Friedensverhandlungen plädiert habe. Das sei Wasser auf die Mühlen Putins.

 

Das Publikum dankte dem Referenten für seine aufschlussreichen Ausführungen und präzise Stellungnahme mit langem Applaus, bevor Emil Schwippert die Gäste noch zu einem Glas Wein oder auch Wasser ins Foyer einlud, wo der lebhafte Gedankenaustausch noch eine geraume Weile fortgeführt wurde. (E.S./de)

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