Auf den Spuren der Demokratie: Die Juli-Wanderung der LESE

Auf den Spuren der Demokratie: Die Juli-Wanderung der LESE

 Trotz der sommerlichen Urlaubszeit fand sich kürzlich eine kleine, aber gut gelaunte Gruppe von zehn Teilnehmern  zur Juliwanderung ein, um das dörfliche Umland im Süden Bonns zu erkunden. Es wurde wieder einmal ein echtes Erlebnis und eine abwechslungsreiche Veranstaltung auf beschaulichen Pfaden. Die Route führte die Wanderfreunde bei bestem Wetter vom Parkplatz der U-Bahn-Haltestelle Ramersdorf aus über den „Keltersbachweg“ und den Weg „Über den Erlen“. Vorbei an üppigen Nutz- und Obstgärten sowie den Meerhauser Wiesen ging es in Richtung Oberkassel und direkt bis zum Rheinufer.

 

Ein Highlight der Demokratiegeschichte


Ein besonderer Höhepunkt der Wanderung lag abseits der ursprünglichen Route im Herzen von Oberkassel: die Besichtigung des neu gestalteten Kinkel-Denkmals. An der Erneuerung dieses geschichtsträchtigen Ortes war auch Lesefreund Hermann Rösch maßgeblich beteiligt. Eine Plakette auf einer neu errichteten Stele weist nun eindrücklich darauf hin, dass genau hier in Oberkassel ein bedeutendes Stück deutscher Demokratiegeschichte geschrieben wurde.


Gemütlicher Ausklang im alten Bahnhof


Nach diesem geschichtlichen Exkurs bewegte sich die Gruppe weiter durch den Bürgerpark vorbei an der St. Cäcilia Kirche, um schließlich das eigentliche Etappenziel anzusteuern : den alten Bahnhof von Oberkassel. Im dortigen Lokal „Il Borgo“ kehrten die Wanderer zu einer verdienten und gemütlichen Rast ein. Bei gutem Essen und anregenden Gesprächen fand die rund sechs Kilometer lange Tour einen perfekten Ausklang.

 

Dank gilt wie immer Karin und Ferdinand Schäfer für die gewohnt perfekte Organisation dieser gelungenen Sommerwanderung. (KS/de/GE/Foto: Schäfer)