Leider ist es bei der Vorstellung der Cellistin Sofia von Freydorf zu einer Verwechslung gekommen. Wir bitten um Entschuldigung. Hier kommt die - etwas ausführlichere - Berichtigung. (de)
Sofia von Freydorf wurde 1995 in Stockholm geboren und ist in Bonn aufgewachsen. Ihren ersten Unterricht erhielt sie bei Alexander Oratovski und setzte diesen später bei Barbara Varsanyi fort. Sie erhielt elf erste Preise bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ und den ersten Preis bei dem Karel Kunc Wettbewerb.
Sie studierte an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden bei Ramón Jaffé, die Schwerpunkte des Studiums lagen in der Kammermusik und der Neuen Musik. Wichtige Impulse erhielt sie auf Meisterkursen und Zusammenarbeit mit Alfred Brendel, Peter Bruns, Wolfgang Böttcher, Natalia Gutman und Gustav Rivinius.
Während ihres Studiums war sie Mitglied des European Youth Orchester, sowie des Gustav Mahler Jugendorchesters. Die Tourneen mit diesen Orchestern führten sie in bedeutende Konzertsäle der Welt, u.a. zu den BBC Proms und den Salzburger Festspielen. Nach ihrem Studium spielte sie zwei Jahre als Akademistin in der Dresdner Philharmonie.
Von 2019 bis 2022 war sie in der Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden und erhielt Unterricht bei Norbert Anger. Danach spielte sie im Zeitvertrag an der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und im Trial an der English National Opera London.
Ab der Spielzeit 2023/2024 ist sie als stellvertretende Solocellistin der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin zu hören.
Sofia nimmt regelmäßig an Festivals der Kammermusik teil, u.a, beim Gustav Mahler Festival, dem Davos Festival und dem Kammermusikfest Hopfgarten.
Diese Begegnungen inspirierten sie zur Gründung des „Young Artists Festival Bonn“, das unter der Schirmherrschaft Alfred Brendels steht.
