Übt schon die Verbindung der Begriffe ‚schön und Arbeit‘ im Titel der Ausstellung einen seltsamen Reiz aus, erwies sich die Führung durch die – manchmal sehr engen - Räume der von Exponaten schier überquellenden Exposition als überaus genussvoll.
So folgten über 20 Mitglieder der LESE erwartungsvoll der Führerin durch die Schau, der es gelang, die Entdeckerfreude, die sie bei der Mitgestaltung der Ausstellung selbst geleitet hatte, auf ihre Zuhörer zu übertragen. So dass sie ihr, wenn auch mit ermüdeten Füßen, sogar über die vorgesehene Zeit hinaus zu folgen bereit waren…

Staunen über die ersten Maschinen-Motoren, hergestellt von Siemens und Deutz, die den Besucher am Anfang begrüßen - Staunen über die heroische Darstellung in den Skulpturen von Arbeiter-Gestalten, über die enthusiastische Bildgebung der neuen Industriewelt seitens der Maler am Anfang des 20.Jahrhunderts:

Verwunderung erst, Ernüchterung später.
Warum? Das sollte man unbedingt selbst erleben! Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. April 2026 (übrigens auch für Kinder und Enkel geeignet!)
Mit diesen Anmerkungen möchte ich unser aller Dank für den bereichernden Museumsbesuch an die Organisatorinnen des Veranstaltungsteams, besonders an Birgit Lüders, zum Ausdruck bringen.
Rosemarie Kuper/Fotos: Jürgen Vogel Copyright LVR Landesmuseum