Tische

Aus der Tradition der LESE als einer Art "Lesekabinett" sind zahlreiche "Tische" entstanden. Das Interesse an politischen Nachrichten einerseits und die für den Einzelnen unerschwinglichen Kosten eines regelmäßigen Zeitungsbezuges andererseits führten damals, in der Frühzeit der Aufklärung, das selbständig werdende Bürgertum in Lesekabinetten zusammen, in denen man das gemeinsam Gelesene diskutieren konnte. Die Tradition des Lesekabinetts hat sich in der Form der Tische in der LESE heute fortgesetzt. Die Tische treffen sich zu festgesetzten Zeiten. Den Ort der Treffen erfragen Sie bitte in unserem Sekretariat.

Juniorentisch 1947

Gründungsurkunde des Jugendtisches der Lese

Der Juniorentisch 1947 wurde am 3. Juni 1947 von 12 jungen Männern aus Bonner Lese-Familien als Zeichen des Beginns einer neuen Zeit auch in der Lese nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Heute ist der Juniorentisch eine Gemeinschaft von Damen und Herren im Seniorenalter, die sich regelmäßig am ersten Dienstag eines Monats um 19:00 Uhr zum gemeinsamen Gedankenaustausch trifft. Seit 10 Jahren sind sowohl die Ehefrauen von Tischmitgliedern als auch Ehefrauen verstorbener Lesemitglieder gleichberechtigte Mitglieder des Tisches. Dies war ein wesentlicher Schritt nach vorne zur Belebung der Tischgespräche und für Anregungen und Durchführung von Veranstaltungen.

Der Mitgliederkreis des Juniorentisches ist heterogen mit Pädagogen, Medizinern, Juristen, Volkswirten sowie Natur- und Geisteswissenschaftlern zusammengesetzt - eine gute Basis für angeregte und anregende Gespräche. Neben den regelmäßigen Zusammenkünften findet im Monat Mai das traditionelle Spargelessen statt. Seit 2015 werden im jährlichen Wechsel ein- oder mehrtägige Tischreisen durchgeführt, die sich als gemeinschaftsfördernde Veranstaltungen auch über den Tisch hinaus erwiesen haben. Nach einem Augenzeugenbericht einer Tischfreundin über das Kriegsende in Aachen führte im vergangen Jahr eine Tagestour nach Aachen. In diesem Jahr wird im Mai die Stadt Heilbronn und das Neckargebiet besucht.

 Der Juniorentisch 1947 hat sich zu einem offenen Freundeskreis entwickelt, der bereit ist, Eigeninitiative zu entfalten mit kulturellen, literarischen, informierenden und unterhaltenden Beiträgen bei den Zusammenkünften und auch darüber hinaus. Und der offen ist, neue Mitglieder sehr schnell in seinen Reihen zu integrieren. Schließlich und endlich sind es immer wieder Mitglieder des Juniorentisches, die in der Vergangenheit und Gegenwart Verantwortung für die gesamte Lese als Vorstandsmitglieder, in der Öffentlichkeitsarbeit und als Vorsitzende von Arbeitskreisen und Ausschüssen wahrnehmen.

 

Vorsitzender: Dr.Bernd Hoffmann

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Treffen: Jeden 1.Dienstag im Monat um  19:00 Uhr

Mittwochstisch

Der Mittwochstisch wurde 1999 gegründet. Seine Mitglieder treffen sich, auch mit ihren Damen und den Witwen verstorbener Mitgliedern jeweils am vierten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr. In der Regel beginnt das Treffen mit dem (auch Impuls-) Vortrag eines Mitglieds, zuweilen auch eines Angehörigen anderer Tische oder eines Gastreferenten. Ihm schließt sich üblicherweise eine Diskussion an, dem das gemeinsame Essen folgt. Die Themen der Vorträge sind vielfältig, aus dem eigenen (früheren) beruflichen Arbeitsfeld, Vergangenes oder Gegenwärtiges in Politik, Wirtschaft Wissenschaft und Kultur, oder auch über eigene erlebte Reisen.

Die Mitglieder des Mittwochtisches kommen beruflich aus dem staatlichen Bereich, der Wirtschaft sowie der Forschung. Zur Tradition des Mittwochtisches gehören jährlich auch meist drei- oder viertägige Reisen im Inland, aber auch in das benachbarte Ausland. Die persönlichen Begegnungen während der Reisen stärken das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern des Tisches. Die letzten Reisen hatten u.a. die Pfalz, Halle/Saale, Würzburg und Trier zum Ziel.

Vorsitzender: Dr. Jürgen Nolte

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Treffen: Jeden 4. Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr

Neuer Tisch

Der Neue Tisch wurde im Januar 1974 von vier Mitgliedern gegründet. Beim dritten Treffen im März 1974 nahmen einschließlich der Damen bereits vierzehn Tischmitglieder teil. Schon von der Gründung des Tisches an waren die Damen ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Treffen. Während der Entwicklung des Tisches gab es zeitweise getrennte Herren- und parallel laufende Damentreffen. Darüber hinaus wurden später zwei Tischtreffen im Monat durchgeführt, wobei ein Treffen allein für die Herren und das zweite Treffen mit Damen bestimmt war.

Heute gehören dem Tisch zwölf Freunde und Freundinnen an. Aus der reinen Mitgliedschaft am Neuen Tisches entwickelte sich über die Jahre ein wahrer Freundeskreis, der sich seit einigen Jahren einmal im Monat trifft. Außerhalb dieser planmäßigen Zusammenkünfte finden immer wieder spontane Treffen mit angeregten Gesprächen sowie Ausflügen zu historisch und/oder kulturell interessanten Stätten statt.

Der Mitgliederkreis des Neuen Tisches setzt sich aus Pädagogen, Medizinern, Juristen, Volkswirtschaftlern sowie Unternehmern, Wirtschaftsprüfern/Steuerberatern zusammen. Zu Beginn der planmäßigen Treffen, am zweiten Donnerstag im Monat, sind regelmäßig Vorträge von max. ¾ Std. vorgesehen. Für die Zukunft sind Vorträge vorgesehen, die sich u.a. mit Themen aus den Bereichen

"Menschenrechte und ihre Umsetzung in bestimmten Staaten",

"Historie der  Blau-weiß Keramik" und

der Fortsetzung der begonnenen Reise auf der ehemaligen Reichsstraße 1 von Ostberlin nach Eydtkuhnen mit ihren geschichtlichen und kulturellen Höhepunkten

beschäftigen.

 

Vorsitzender: Richard Keller

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Treffen:

jeden 2. Donnerstag im Monat um 18:30 Uhr

Pirandello - Tisch

Der Pirandello - Tisch leitet seinen Namen von dem italienischen Literatur-Nobelpreisträger Luigi Pirandello ab, der in Bonn studiert und promoviert hat. Wie in Pirandellos berühmten Buch „Sechs Personen suchen einen Autor“ begann der Tisch mit sechs Mitgliedern und ist heute auf über 30 Mitglieder angewachsen.


Die Mitglieder des Pirandello-Tisches stammen aus zahlreichen beruflichen Bereichen in Staat und Gesellschaft. Dementsprechend vielfältig sind auch die Gesprächsthemen bei den monatlichen Treffen. Sie reichen von Zeitgeschichte, Politik, Kultur, Historie, Philosophie, Umwelt, sonstigen Zukunftsfragen bis hin zu touristischem Erleben. In der Regel hält ein Mitglied des Tisches ein Referat – sei es aus seinem beruflichen Feld oder zu einem Thema, das er sich sonst erarbeitet hat. Gelegentlich stammt das Referat vom Mitglied eines anderen Tisches. An das Referat schließt sich ein Essen und dann eine Diskussion an, die nicht selten über das Thema des Referats hinaus zu grundsätzlichen Fragen unserer Zeit führt.
 Mitunter verbindet der Tisch sein monatliches Treffen mit dem Besuch einer bedeutsamen Institution; dann findet das Treffen vor Ort statt wie etwa  im Bundeskanzler-Adenauer- Haus in Rhöndorf.

Vorsitzender: Dr.Volker Busse

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Treffen: Jeden 4. Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr

 

Tisch 99

Das Jahr 1999 war für die Bonner Lesegesellschaft ein gutes Jahr, in dem auch eine ganze Reihe von Interessenten LESE- Mitglied geworden sind. Dies war Anlass, einen neuen Tisch ins Leben zu rufen, der sein Gründungsjahr im Namen – nämlich „Tisch 99“ - trägt

Wir treffen uns monatlich am 2. Dienstag im Monat um 18.00 Uhr zu Gesprächen, Vorträgen und Diskussionen. Zur Zeit sind es 18 Tischmitglieder. In größeren Zeitabständen besuchen wir Ziele mit  geführten Stadtrundgängen in Bonns Neuer Mitte (früheres Regierungsviertel), im Stadtviertel Poppelsdorfer Allee und Teilen der Südstadt sowie dem Rheinhafen Bonn.

 

Vorsitzender: Christoph Hinz/Dr. Dr. Klaus Stahl

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Treffen: Jeden 2. Dienstag im Monat um 18:00 Uhr